Geschätzte Leserinnen,

Eine Woche nach Ostern feiert die ganze Kirche den Sonntag der Barmherzigkeit. Die Liturgie möchte uns damit erneut erinnern, wie wichtig die Betonung dieser göttlichen Kategorie für uns Menschen ist. Besonders dann, wenn die Schuldgefühle drohen, uns zu überwältigen. Jesus ist gekommen, um uns zu erlösen, uns zu befreien, uns Mut zuzusprechen für einen gemeinsamen Neubeginn. Diese, seine Tat ist ohne Grenzen, unendlich groß. Es tut gut, sich hier an den guten Anselm d'Aosta, oder vielen bekannt als Anselm von Canterbury, zu erinnern. Er lebte im Mittelalter und war ein Philosoph sowie Theologe und sagte u.a. einen wunderbaren Satz über Gott bzw. über unsere Vorstellung, was Gott ist: "Id quo maius cogitari nequit - Gott ist nämlich das, über das hinaus Größeres nicht gedacht werden kann"Bezogen auf die göttliche Barmherzigkeit bedeutet das, dass sie viel größer ist, als wir sie uns vorstellen können. Aus diesem Grund lasst uns heute ein Fest feiern! Ich wünsche Euch / Ihnen eine gesegnete Woche und gute Gesundheit.

Ihr/Euer Pfarrer Dr. Z. Brezovski